Schneller Versand: 3-5 Werktage

Wertschätzung für’s Handwerk

Handwerklich inspiriert

Was, wenn es plötzlich zu wenig Nachwuchs gibt

Wer wird in zehn oder zwanzig Jahren eigentlich unsere Häuser bauen, Heizungen repariert, Stromleitungen verlegen oder Dächer sanieren?
Darüber wird wahrscheinlich erst dann nachgedacht, wenn der Handwerkertermin auf einmal nicht mehr in zwei Wochen, sondern erst in sechs Monaten verfügbar ist. Stopp! Ist das nicht schon so? Und wir denken erst jetzt darüber nach etwas dagegen zu unternehmen? Das ist doch verrückt. Das Problem klingt zunächst weit weg. Schließlich gibt es doch überall Betriebe, Auszubildende und Fachkräfte. Aber da belügen wir uns selbst.
Stell dir einmal folgendes Szenario vor:
Wir schreiben das Jahr 2035. Eine Familie kauft ein älteres Haus und möchte die Elektrik erneuern lassen. Der nächste Elektriker hat eine Warteliste von acht Monaten. Der Dachdeckerbetrieb nimmt keine Neukunden mehr an. Für die Installation einer neuen Heizung müssen sie mehrere Landkreise weiter suchen. Klingt übertrieben? Leider nicht, wenn wir nicht endlich den Fach- und Nachwuchskräftemangel angehen.

Der Nachwuchsmangel ist längst Realität
Viele Handwerksbetriebe kämpfen bereits heute damit, Ausbildungsplätze zu besetzen. Während früher zahlreiche Bewerbungen auf eine einzige Lehrstelle kamen, suchen heute viele Unternehmen händeringend nach motivierten Nachwuchskräften. Gleichzeitig gehen in den kommenden Jahren hunderttausende erfahrene Handwerker in den Ruhestand. Das sind Sätze, die ich mittlerweile schon im Schlaf auswendig kann, weil ich sie tagtäglich höre und lese.
Die Realität ist, dass mehr Fachkräfte den Arbeitsmarkt verlassen, als neue nachkommen.
Und genau hier beginnt die Herausforderung, denkst du. Falsch! Die Herausforderung hat bereits Jahrzehnte zuvor begonnen und ist nicht ernst genommen worden. Wir stecken also schon mittendrin und haben viel Zeit vertrödelt.

Warum entscheiden sich denn immer weniger junge Menschen für das Handwerk?
Die Gründe sind vielfältig. Jahrelang wurde jungen Menschen vermittelt, dass ein Studium der einzig richtige Weg zum beruflichen Erfolg sei. Handwerkliche Berufe wurden oft unterschätzt oder sogar als zweite Wahl oder nur die schlechtere Alternative dargestellt. Dabei sieht die Realität inzwischen ganz anders aus. Viele Handwerker verdienen hervorragend, übernehmen Verantwortung, gründen eigene Betriebe und schaffen echte Werte. Das mag auch daran liegen, dass wir schon so einen hohen Nachwuchsmangel haben. Außerdem kommt hinzu, das der technologische Fortschritt durch KI viel berufliche Veränderung mit sich bringt. Und trotzdem fehlt oft die Sichtbarkeit und die Vorteile des Handwerks. Auf Social Media gibt es schon einige Influencer und Unternehmen aus Handwerksbereichen, die dem Ganzen schon eine modernere Richtung geben. Das jedoch ist erst der Anfang. Und gerade bei Influencern im Handwerk, muss / sollte das Handwerk erlernt sein, damit echtes Wissen auch ein Fundament hat. Was nach Außen so scheinbar leicht ist und mit Spaß funktioniert, ist dennoch auch Arbeit.

Was passiert, wenn der Nachwuchs ausbleibt?
Die Folgen betreffen nicht nur Handwerksbetriebe. Sie betreffen uns alle, also auch dich und mich. Denn ohne Fachkräfte können Häuser nicht gebaut, Wohnungen nicht saniert, Heizungen nicht gewartet, Solaranlagen nicht installiert und Infrastrukturprojekte nicht umgesetzt werden. Und das ist nur ein geringer Teil, den dies betrifft.
Die Energiewende, der Wohnungsbau und die Modernisierung Deutschlands hängen direkt von gut ausgebildeten Handwerkerinnen und Handwerkern ab. Ohne Nachwuchs wird es nicht nur schwierig, sondern auch bald unmöglich. Denn das kann KI auf jeden Fall noch nicht ersetzten.

Kann man Handwerk lernen?
Viele Menschen glauben, sie seien einfach „nicht handwerklich begabt“.  Wenn du nicht gerade 2 linke Hände hast, ist die gute Nachricht: Ja, Handwerk kann man lernen. Handwerkliche Fähigkeiten entstehen durch Übung, Erfahrung und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Jeder Profi hat einmal angefangen. Jeder Elektriker, Installateur, Tischler oder Maler etc. musste zuerst lernen, wie Werkzeuge funktionieren und wie Probleme gelöst werden. Genau deshalb ist es wichtig, bereits früh praktische Fähigkeiten zu fördern und Berührungsängste abzubauen.

Wie geht´s weiter?
Wer sich einmal mit einfachen Reparaturen beschäftigt hat, merkt schnell, dass viele Aufgaben im Haushalt deutlich einfacher sind als gedacht. Ein tropfender Wasserhahn, eine defekte Lampe oder ein klemmendes Fenster müssen nicht immer sofort zum Notfall für den Profi werden. Für alle, die ihre handwerklichen Fähigkeiten ausbauen möchten, kann ein praxisnaher Einstieg enorm hilfreich sein und vielleicht sogar Spaß machen.
Handwerkliche Arbeiten sind nachweislich sehr erfüllend.

Womit starten?
Ich habe da was gefunden, nämlich den Ratgeber „Grundlegende Reparaturen im Haushalt“. Dieser zeigt Schritt für Schritt, wie typische Probleme im Haushalt selbst gelöst werden können – verständlich erklärt, anfängerfreundlich aufgebaut und ohne komplizierte Fachsprache. Wichtig: Wenn du nicht sicher bist oder nicht weiterkommst, frage immer um Hilfe und im Zweifel doch lieber den Profi ranlassen.
Zurück zum Ratgeber. Darin lernst du unter anderem tropfende Wasserhähne zu reparieren, defekte Lampen auszutauschen, wackelnde Steckdosen zu überprüfen, klemmende Fenster wieder gangbar zu machen und kleinere Reparaturen sicher selbst durchzuführen.
Besonders für Einsteiger bietet der Leitfaden eine einfache Möglichkeit, mehr Selbstständigkeit im Alltag zu gewinnen und erste handwerkliche Erfahrungen zu sammeln
.Leitfaden für selbständiges ReparierenBezahlte Werbung.

Und wie rettet das den Nachwuchskräftemangel?
Die Lösung des Fachkräftemangels liegt nicht allein in Politik, Schulen oder Betrieben. Sie beginnt oft viel früher. Nämlich dann, wenn junge Menschen erleben, wie erfüllend es sein kann, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Und wenn sie das schon bei Mama und Papa, direkt zu Hause erfahren dürfen, entsteht ein positiver Eindruck zum Handwerk. Nämlich genau dann, wenn aus einem Problem eine Lösung wird, wenn aus einem Stück Holz ein Möbelstück entsteht, wenn aus einer Baustelle ein Zuhause wird, wenn aus Interesse eine Leidenschaft wird.

So einfach ist die Zukunft des Handwerks gerettet?
Die Frage lautet nicht, ob wir mehr Nachwuchs im Handwerk brauchen. Die Frage lautet vielmehr, wie wir junge Menschen wieder für praktische Fähigkeiten, handwerkliches Denken und technische Berufe begeistern können. Denn wenn es plötzlich zu wenig Nachwuchs gibt, werden wir alle die Auswirkungen spüren. Und das tuen wir bereits.
Wenn wir aber heute anfangen, handwerkliche Kompetenzen zu fördern, Wissen weiterzugeben und Menschen für das Selbermachen zu begeistern, schaffen wir die Grundlage für die Fachkräfte von morgen. Damit sollten wir schnell beginnen, denn wir haben schon sehr viel Zeit versäumt.

Vielleicht beginnt dieser Weg ja mit einer ganz einfachen Reparatur im eigenen Zuhause. Probiere es doch aus!

Die Antje, die es mal anders anpackt.

P.S.: Fällt dir schon was ein, was du zu Hause selbst reparieren könntest? Hier findest du Hilfe dazu.

Schneller Versand

Deutschlandweiter Versand in 2–5 Werktagen

Einfache Rückgabe

14 Tage Rückgaberecht – ohne Stress und Bürokratie

Qualität mit Garantie

Mit Liebe in Deutschland gestaltet und geprüft

Sicher bezahlen

PayPal / Kreditkarte – 100 % sicherer Checkout